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Währungsrisiko-Absicherung in der Praxis

Nehmen wir an, Sie haben ein Aktiendepot im gegenwärtigen mit fünfzigtausend Schweizer Franken oder z. B. dreißigtausend Euro bei einem US-Broker.

Auf diesem US-Brokerkonto liegen sinnlicherweise keine Schweizer Aktien oder deutsche Aktien, sondern us-amerikanische Aktien. Die Vermögenswerte lauten also auf US-Dollar.

Um sich gegen allfällige Währungsrisiken abzusichern reicht eine einzige Devisenoption mehr als aus.

Devisenoption

Eine Devisenoption in Philadelphia umfaßt den Gegenwert von 62.500 US-Dollar (etwa gegen Schweizer Franken oder Euro).

D. h. ein US-Aktiendepot in der oben genannten Höhe wäre mit solch einer Devisenoption mehr als nur abgesichert. Im Gegenteil. Sinkt der Dollar gegenüber Schweizer Franken oder Euro, so machen Sie sogar Gewinn.

Devisentermingeschäft als Absicherung statt Spekulation nutzen

Eine Devisenoption ist damit nicht nur ein hochspekulatives Finanzderivat mit einem extrem hohen Hebel und damit geeignet zum Spekulieren. Mit dem exorbitant hohen Hebel, welcher große Gewinne (und ebenso hohe Einbußen) mit einem Devisen-Kontrakt möglich macht, kann man auch hervorragend absichern.

Eine Devisenoption kostet bloß wenige hundert Dollar und Sie brauchen sich über Währungsschwankungen bzw. Währungsverluste aufgrund von Währungsrisiken überhaupt keine Gedanken mehr machen und können ruhig schlafen.

Viele Banken lassen sich eine Absicherung gegen allfällige Währungsrisiken bei Finanzprodukten teuer bezahlen. Dabei können Sie ohne großen Aufwand ganz einfach selbst ein Aktiendepot oder sonstige Geldanlagen gegen Währungsrisiken absichern.

Das gefürchtete hochspekulative Devisentermingeschäft (viele zucken ja beim Wort "Termingeschäft" schon zusammen) kann also auch als billige Absicherung dienen.

Sollten Sie sich für eine derartige Absicherung interessieren, können Sie dies z. B. über SWAG machen.

Viele andere Banken oder Broker lehen die Kontoeröffnung für eine Option, die bloß ein paar hundert Dollar kostet (verständlicherweise) ab und auch SWAG verlangt normalerweise eine kleine Mindesteinlage, wobei sie bei Absicherungsgeschäften auf Anfrage nach unserer Erfahrung eine Ausnahme macht.

 

 

 

 

 

 

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21.07.2018, 21:32
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