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1920 - Keiner hält sich mehr an den Vertrag - Einfuhrverbote für Münzen notwendig


18. Juni 1920 Einfuhrverbot für die französischen Silberscheidemünzen

Die Einfuhr der französischen Silberscheidemünzen muß verboten werden. Als Strafe gilt die Konfiskation.

4. Oktober 1920 Einfuhrverbot für 5-Franken-Stücke

Aufgrunddessen, daß sich Mitglieder der Lateinischen Währungsunion nicht mehr an den Vertrag halten, muß ein weiteres Einfuhrverbot erlassen werden.

Die Einfuhr der 5 Fr.-Stücke von ausländischen Mitgliedern der Lateinischen Münzunion muß verboten werden.

2. November 1920 Auch die Einfuhr belgischer Silberscheidemünzen verboten

Nur noch die Schweiz hält sich an die Vereinbarungen der Lateinischen Münzunion. Die Einfuhr der belgischen Silberscheidemünzen muß verboten werden und wird streng bestraft.

28. Dezember 1920 Außerverkehrsetzung der 5-Franken-Stücke

Die ausländischen silbernen 5 Franken-Stücke der Lateinischen Münzunion werden aus dem Verkehr zurückgezogen. Sie verlieren bis zum 31. März 1921 ihre Umlauffähigkeit in der Schweiz.

28. Dezember 1920 Belgische Silberscheidemünzen werden aus dem Verkehr gezogen

Die belgischen Silberscheidemünzen werden aus dem Verkehr zurückgezogen und verlieren am 31. März 1921 ihre Umlauffähigkeit.

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21.07.2018, 21:32
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